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Philipp Otto Runge

Porträtgemälde eines jungen Mannes mit dunklem Haar und braunem Kragen
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Romantisch. Radikal. Modern

Philipp Otto Runge (1777–1810) zählt zu den Begründern der Romantik in Deutschland und war zugleich einer der wesentlichen Erneuerer der Kunst um 1800. In einer Epoche tiefgreifender politischer, gesellschaftlicher und geistiger Umbrüche entwarf er eine Bildwelt, in der Mensch, Natur, Zeit und Farbe zu einem poetischen Kosmos verbunden werden. Anlässlich seines 250. Geburtstags widmet die Hamburger Kunsthalle Runge eine umfangreiche Retrospektive, die das Werk in seiner ganzen medialen Breite und gedanklichen Tiefe sichtbar macht. Runge wird inmitten der künstlerischen, literarischen und philosophischen Bezüge seiner Zeit verortet. In den Ausstellungsräumen tritt er außerdem in einen produktiven Dialog mit Künstler*innen seiner Zeit sowie mit Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Diese Konstellationen veranschaulichen ihn einerseits als Vertreter seiner Epoche und andererseits als Vordenker der Moderne, dessen Impulse bis heute fortwirken. So zeigt die Ausstellung Runge als einen bedeutenden Künstler seiner Zeit: romantisch, radikal und überraschend modern.ist. 

 

Kuratoren der Ausstellung

  • Dr. Markus Bertsch
  • Dr. Andreas Stolzenburg

Assistenzkurator

  • Jan Steinke

Gefördert von

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