Galerie der Gegenwart

Galerie der Gegenwart
Blick auf die Galerie der Gegenwart, Photo: Stefan Müller

Bitte beachten Sie:
Vom 11. Februar bis 29. April 2016 tritt die Hamburger Kunsthalle in die letzte Phase ihrer baulichen Modernisierung. Auch in diesem Zeitraum bleibt die Kunsthalle weiterhin geöffnet. Im Hubertus-Wald-Forum präsentieren wir Ihnen die große Retrospektive des dänischen Malers Christoffer Wilhelm Eckersberg. Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle ist in dieser Zeit aufgrund von Umbaumaßnahmen nicht zu sehen. Entdecken Sie die neue Hamburger Kunsthalle ab dem 30. April 2016.


Mit der Eröffnung der Galerie der Gegenwart präsentierte die Kunsthalle ihre neue Sammlung internationaler Kunst seit 1960 – von der Pop Art bis heute. Der zweiteilige, 1997 eröffnete Bau von Oswald Mathias Ungers besteht aus einem vierstöckigen Kubus mit strahlend heller Kalksteinfassade, der durch das mit rotem Granit verkleidete Sockelgeschoss, das den Kubus mit der alten Kunsthalle verbindet, ergänzt wird. Der Bau berücksichtigt zum einen die städtebauliche Lage und die Verbindung zum Gründungsbau der Kunsthalle, zum anderen wird er der Präsentation der Kunstwerke und ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht.

Herausragende und für die Galerie der Gegenwart charakteristische Sammlungsschwerpunkte sind die Malerei seit den 1960er Jahren, die Kunst der Spurensucher und Feldforscher – von Nikolaus Lang bis zu Sophie Calle und The Atlas Group -, Skulpturen und Modelle deutscher Bildhauer der späten 1980er und 1990er Jahre (Thomas Schütte, Reinhard Mucha, Stephan Huber, Wiebke Siem, Olaf Metzel) sowie die deutsche Photographie der Becher-Schüler Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff und Candida Höfer. Außerdem verfügt die Hamburger Kunsthalle über eine sehr umfangreiche Sammlung von Videos und Neuen Medien, die laufend erweitert wird.

Das kontinuierliche und nachhaltige Sammeln und Erweitern des Bestandes ist eine essentielle Aufgabe – und eine große Herausforderung gerade in Anbetracht sinkender öffentlicher Mittel. Private Förderer und Stifter bilden daher eine unverzichtbare Säule in der Ankaufspolitik. Der eigene Bestand der Hamburger Kunsthalle wird zudem von Dauerleihgaben aus der Stiftung für die Hamburger Kunstsammlungen (SHK) sowie von privaten Leihgaben bereichert – darunter aktuelle amerikanische und deutsche Kunst aus der Sammlung Scharpff, Konzeptkunst aus der Sammlung Sohst, Minimal Art aus der Sammlung Lafrenz sowie größere Werkblöcke aus der Sammlung Böckmann und der Sammlung Jung.
Regelmäßige Sonderausstellungen und permanenter Perspektivwechsel sowie die Interaktion von neueren und früheren Erwerbungen ergänzen die Sammlungspräsentation und halten sie somit lebendig.