Bibliothek | Bestand

Die Präsenzbibliothek der Hamburger Kunsthalle ist die wichtigste kunstwissenschaftliche Fachbibliothek im norddeutschen Raum.

Mit über 160.000 Bänden bietet sie Informationsmöglichkeiten vor allem zu den Sammlungsgebieten der Kunsthalle.

Sammlungsschwerpunkte Künstlermonographien, insbesondere kritische Werkverzeichnisse
• Ausstellungs- und Sammlungskataloge
• etwa 1.000 Künstlerbücher des 20. Jahrhunderts, 2.000 illustrierte Bücher
  des 15. - 19. Jahrhunderts
• Sammelbände: Zusammenstellungen von kleineren Ausstellungskatalogen
   zeitgenössischer Künstler, über die ansonsten kein Material greifbar ist
• Auktions- und Lagerkataloge, einmaliger Bestand an Auktionskatalogen des 18. Jhd.
• 295 laufende Periodika
• Bibliographien und Nachschlagewerke
• Sammlung von Presseartikeln zu den Aktivitäten der Kunsthalle

Bestandsstruktur
Rund 8.000 Titel gehören zum Altbestand aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.
Der Grund für den Schwerpunkt 19. Jahrhundert resultiert aus der Bibliotheksgründung
und dem Beginn regelmäßiger Buchkäufe in jener Zeit.

Die älteren Bestände stammen überwiegend aus Schenkungen, Stiftungen und vereinzelten Antiquariatsankäufen. Sprachlich gliedert sich der historische Bestand wie folgt: 60% deutsch, 19% französisch, 10% englisch, 11% andere Sprachen.

Erwerbung
Heute wird neben gelegentlichen Antiquariatsankäufen aktuelle wissenschaftliche Kunstliteratur wie z.B. Werkverzeichnisse, Künstlermonographien und kunsttheoretische Literatur angeschafft, welche ca. 1/3 des jährlichen Zuwachses ausmacht. 2/3 des Neuzugangs sind Ausstellungs- und Sammlungskataloge, die im Schriftenaustausch ins Haus gelangen.

Der Zuwachs durch Ankäufe und Tausch beläuft sich jährlich auf 2.500 bis 3.500 Bände.
Neben einem alphabetischen und einem systematischen Katalog wird die Literatur auch
durch mehrere Spezialkataloge erschlossen.
Der Lesesaal ist zugleich der Studiensaal des Kupferstichkabinetts.